Donnerstag, 13. Dezember 2018

Weihnachtsgrüße in die Heimat

Wir hatten lieben Besuch im Studio: Dr. Birgit Weiler, gebürtige Duisburgerin, erlebt seit fast 30 Jahren Weihnachten in Peru. Sie verließ den Ruhrpott und ging als Missionsärztliche Schwester nach Lima. Hier kämpft sie mit ihrer Ordensgemeinschaft und anderen Kirchenleuten für das Überleben der indigenen Völker, die vom Raubbau in allen Staaten im Amazonasgebiet massiv bedroht sind.  

Wie in Peru üblich, baut sie mit ihrer internationalen Ordensgemeinschaft in jedem Jahr eine große Krippenlandschaft auf, an der ausgiebig gesungen wird. Und besonders ist sie von den Krippenspielen berührt, in denen das Weihnachtsgeschehen auch in dem vom Raubbau so gefährdeten Regenwald Wirklichkeit wird. Bei den vielfach bedrohten indigenen Indio-Völkern, für die sich Schwester Birgit Weiler ganz besonders einsetzt, gibt es zum Fest zwar keine Geschenke, aber immer ein gemeinsames Essen und eigene Feiern für die Kinder.   Dr. Weiler wünscht sich und allen, dass der Weihnachtsfunke auch zwischen den Kontinenten und weltweit überspringt. Damit alle Anteil an einem „Guten Leben“ haben, wie sie es nennt. Dazu, meint sie, können wirklich alle beitragen:  

"Es sind zwei verschiedene Welten, und dennoch gibt es vieles, was uns miteinander zutiefst verbindet. Ich wünsche Ihnen zu Hause, dass Sie in dieser Weihnachtszeit erfahren können: Gutes Leben ist ein Geschenk, dass wir einander machen können und ich wünsche Ihnen, dass sie so Freude und Lust daran spüren, auch mit dazu beizutragen, damit unsere Erde wirklich ein Lebenshaus für alle Völker dieser Erde bleiben kann und daran Freude zu finden."

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Himmel und Erde
vom 31.05.2018

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