Pressemitteilung

Weihnachtsgrüße in die Heimat

  • 23.12.2016

Wir hatten lieben Besuch im Studio: Dr. Birgit Weiler, gebürtige
Duisburgerin, erlebt seit fast 30 Jahren Weihnachten in Peru. Sie verließ den
Ruhrpott und ging als Missionsärztliche Schwester nach Lima. Hier kämpft sie
mit ihrer Ordensgemeinschaft und anderen Kirchenleuten für das Überleben der
indigenen Völker, die vom Raubbau in allen Staaten im Amazonasgebiet massiv
bedroht sind.
 

Wie in Peru üblich, baut sie mit ihrer internationalen Ordensgemeinschaft in
jedem Jahr eine große Krippenlandschaft auf, an der ausgiebig gesungen wird.
Und besonders ist sie von den Krippenspielen berührt, in denen das
Weihnachtsgeschehen auch in dem vom Raubbau so gefährdeten Regenwald
Wirklichkeit wird. Bei den vielfach bedrohten indigenen Indio-Völkern, für die
sich Schwester Birgit Weiler ganz besonders einsetzt, gibt es zum Fest zwar
keine Geschenke, aber immer ein gemeinsames Essen und eigene Feiern für die
Kinder.
 
Dr. Weiler wünscht sich und allen, dass der Weihnachtsfunke
auch zwischen den Kontinenten und weltweit überspringt. Damit alle Anteil an
einem „Guten Leben“ haben, wie sie es nennt. Dazu, meint sie, können wirklich alle
beitragen:
 

„Es sind zwei
verschiedene Welten, und dennoch gibt es vieles, was uns miteinander zutiefst
verbindet. Ich wünsche Ihnen zu Hause, dass Sie in dieser Weihnachtszeit
erfahren können: Gutes Leben ist ein Geschenk, dass wir einander machen können
und ich wünsche Ihnen, dass sie so Freude und Lust daran spüren, auch mit dazu
beizutragen, damit unsere Erde wirklich ein Lebenshaus für alle Völker dieser
Erde bleiben kann und daran Freude zu finden.“